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Geschichte

Es ist noch nicht allzu lange her, dass ein paar unternehmungsfreudige Eltern für ihre Kinder eine Schule gründeten. Ihr Plan war eigentlich ein anderer gewesen, zumindest ganz zu Anfang. Was sie ursprünglich brauchten, war ein Kindergarten, denn ihre Kinder waren noch klein. Klein und bilingual.

Doch nirgends im östlichen Teil Berlins gab es einen Kindergarten, wo ihre Kinder auf Englisch und Deutsch lernen und spielen konnten. So nahmen die Eltern es selbst in die Hand, zunächst einen Verein zu gründen und dann einen Kindergarten zu eröffnen. Der trug nach ihrem internationalen Nachwuchs ziemlich logisch den Namen Berlin Kids International.

Mittlerweile ist der Kindergarten in andere Hände übergegangen. Im Jahr 2007 schlossen sich die Gründereltern der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH an, um eine Grundschule aufzubauen. Sie fanden eine alte Plattenbauschule, die seit fünf Jahren leer stand. Sie machten sich zwischen graffitibedeckten Wänden, in müllübersäten Gängen und auf einem unkrautüberwachsenen Schulhof an die Arbeit: Sie malerten und schabten, schrubbten und putzten. Sie  richteten die Räume ein, eine Etage nach der anderen.

Im Herbst desselben Jahres begannen16 Kinder ihren Unterricht an der Berlin Kids International.

Fünf Jahre später waren diese Kinder nicht nur ihrer Grundschule entwachsen, sondern diese auch ihrem Namen. Aus Anlass der Eröffnung ihrer weiterführenden Schule im August 2012 benannte sich die Schule um zu Berlin Bilingual School. Seit August 2014 hat die Schule zwei Campus-Standorte: Die Grundschule mit den Klassen 1-6 liegt in Friedrichshain, und die Secondary School mit den Klassen 7-11 (ab dem Schuljahr 2017/18 bis Klasse 12) in Weißensee. Die ursprüngliche Schule mit 16 Schülern in den Klassen 1-3 ist groß geworden. Sie hat nun 360 Schüler in den Klassen 1-11, demnächst bis Klasse 12.